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1.1165 G28Mn6 kl 1.1165 | G28Mn6 mit Aufpanzerung
Karbidreiche Aufpanzerung (18% Cr, 6% Nb) auf einer Baggerschaufel aus 1.1165. Das Gefüge enthält NbC- und M7C3-Primärkarbide in M7C3-Austenit-Eutektikum. Auf eine weiche Zwischenschicht wurde verzichtet, die hellere Zone rechts (vielleicht eine Zündstelle) ist lediglich wiederaufgeschmolzen und feiner erstarrt. Die Risse in der Aufpanzerung setzen sich nicht in den Grundwerkstoff fort.
1.2343 1 kl 1.2343 | X38CrMoV5-1
Härterissbildung an einem schroffen Querschnittsübergang führte zu vorzeitigem Versagen eines Bauteils einer Kunststoffspritzgussmaschine.Da die scharfe Kerbe konstruktiv bedingt ist, liegt kein Wärmebehandlungsfehler vor. Das Grundgefüge besteht aus einem ferritfreien Vergütungsgefüge.
1.2379 unzureichender Verschmiedungsgrad kl 1.2379 Schmiedefehler
Befund: Ursache der Rissbildung in der Auftragsschweißung liegt an nicht zusammengeschmiedeten Lunkerresten des Grundmaterials.
X20Cr13 gasnitriert SF kl 1.4021 | X20Cr13 gasnitriert
Schwingbruch an einem nicht abgedeckten sondern mit nitrierten Gewinde. Das Grundgefüge ist geglüht; Bainit (Ferrit) mit kugeligem Zementit. Die Kernhärte beträgt 270 HV0,5.
1.4823 Stahlguss Mittellinienlunker kl 1.4823 | GX40CrNiSi27-4 Mittellinienlunker
Der Roststab weist einen Mittellinienlunker auf, der ein feines, mehr oder weniger zusammenhängendes Hohlraumnetzwerk bildet. Davon ausgehend ist das Bauteil im Betrieb entlang der Rippe gerissen.
1.4837 GX40CrNiSi25_12 Heißkorrosion kl 1.4837 | GX40CrNiSi25-12 Heißkorrosion mit Sulfatschmelze
Der hitzebeständige Stahlguss wurde im Test mit K2SO4 (Schmelzpunkt 1069°C) beaufschlagt und an Luft bis 1100°C aufgeheizt. Neben der oberflächlichen Oxidation von vorrangig Chrom und Silizium kommt es durch die Sulfatschmelze zur Bildung von Chromsulfiden mit Anteilen von Eisen- und Mangansulfid.
1.4938 Legierungsmitteleinschluesse kl 1.4938 | X12CrNiMoV12-3 Legierungsmitteleinschlüsse
In diesem hochwarmfesten martensitisch-korrosionsbeständigen Stahl wurde eine dünne ausgewalzte Zeile mit Karbiden in ferritischer Matrix gefunden. Eine REM-Untersuchung zeigt deutliche Konzentrationsunterschiede zur Matrixzusammensetzung, so dass hier auf eine nicht vollständig aufgelöste Vorlegierung geschlossen werden kann. Diese wurde im nachfolgenden Walzprozess zu einer langen, dünnen Zeile ausgewalzt.
1.6565 Prall Hammerwelle 1 kl 1.6565 Gebrochene Welle einer Prall-Hammermühle
Die Gefügeaufnahmen zeigen eine gebrochene Welle einer Prall-Hammermühle aus 1.6565, induktionsgehärtet. Makroskopisch sind zahlreiche Risse im Bereich des Lagersitzes mit lokalen Oberflächenausbrüchen zu erkennen. An der Oberfläche hat sich eine in der Dicke schwankende Neuhärtungszone ausgebildet. Diese lässt sich nur schwach anätzen und bleibt fast weiß. Dies gab der weißen Schicht den Namen – die sog. WEA (White Eatching Area). Es handelt sich hierbei um Reibmartensit (tetragonaler Martensit). Dieser entseht durch extreme Reibung, wie Sie beispielsweise durch Schlupf im Lagersitz entstehen kann. Die Härte dieser WEA beträgt 761HV0,5. Diese dünne und harte Schicht ist sehr spröde. Anrisse in der WEA wirken als scharfe Kerbe, welche aufgrund der hohen dynamischen Belastungen in einen sehr kleinen Schwingbruchbereich münden. Die Restbruchfläche beträgt ca. 95% des Wellenquerschnitts. Unterhalb der WEA schließt sich ein Bereich an, der aufgrund der Wärmeeinwirkung (Reibung) angelassen wurde. Hier fällt die Härte der induktionsgehärteten Randzone auf 473HV0,5 ab. Die Härte der darunterliegenden, unbeeinflussten Induktionshärteschicht beträgt ca. 500 HV. Das Grundgefüge besteht überwiegend aus Perlit mit teils eingeformtem Zementit (249HV0,5).
1.6759 Wasserstoffversproedung 1 kl 1.6759 | G18NiMoCr3-6 
Ein durch Wasserstoff verursachtes Fischauge erscheint makroskopisch als kreisrunde glatte Bruchfläche. Im Zentrum liegt immer eine Fehlstelle wie z.B. ein Schlackeneinschluss oder im vorliegenden Fall ein Mikrolunker, in dem sich der Wasserstoff ansammeln konnte. Das topographische Bruchaussehen des Fischauges ist eine fein gefiederte, transkristalline Sprödbruchfläche. Die Bildung des Fischauges beginnt, sobald der Werkstoff über die Fließgrenze hinaus belastet wird. Außerhalb des Fischauges liegt eine gesunde Wabenbruchstruktur vor.
Al Stangpressprofil kl Al-Strangpressprofil mit vermeintlichem Pressfehler
In einem massiveren Al-Strangpressprofil wurden nach dem Trennen mit der fliegenden Säge makroskopische Auffälligkeiten auf der Schnittfläche sichtbar. Vermutet wurde ein Fehler im Strangpressprofil (Pressfehler). Die metallographische Untersuchung zeigt in der Oberfläche steckende Hartmetallkörner, die vom Sägeblatt stammen.
Betonrippenstahl SD40 kl Betonrippenstahl SD40 | C=0,25%
Die Herstellung erfolgte als Stranggussblock mit ca. 150x150 mm, welcher im Anschluss direkt gewalzt wurde. Aus der Walzhitze heraus wird die Randzone abgeschreckt. Die noch vorhandenen Resthitze des Kerns lässt die gehärtete Randzone wieder an. Manche Profile weisen Längsrisse auf; die vorgeschriebene Mindestfestigkeit von 400 MPa wird jedoch immer sicher erreicht. Die ungeätzten Aufnahmen zeigen neben einem Riss eine (weitere) nichtmetallische Einschlusszeile. Mittels EDX-Analyse wurden diese als Eisenoxid sowie Aluminium-(Mg)-Oxid identifiziert. Aufgrund der runden Form ist eine Zundereinwalzung ausgeschlossen. Rissverursacher ist also das Stahlwerk und nicht das Walzwerk.
Drahtseil TiC kl Drahtseil Reibmartensit
Dieses gebrochene Drahtseil weist an der Oberfläche eine WEA (White Eatching Area) auf. Die WEA kann entstehen, wenn das Drahtseil beispielsweise unter Belastung über eine scharfe Kante gezogen wird. Die WEA ist Ausgangspunkt für einen Riss. Das Grundgefüge weist ein typisches, patentiertes Gefüge auf. Im ungeätzten Zustand ist ein unerwünscht langer nichtmetallischer Einschluss vorhanden.
Druckfeder Einschluesse kl Fertigungsfehler an einer Feder
Befund: Randeinschlüsse, vermutlich Strahlmittel.
Stahlträger S275 Brandschaden kl Stahlträger S275  Brandschaden
Nach dem Brand einer Halle sollte geprüft werden, ob die Stahlträger durch den Hitzeeinfluss geschädigt wurden. Die Entnahmeorte der Proben wurden vom Brandsachverständigen festgelegt. Die Streckgrenze liegt mit im Mittel 285 MPa über dem geforderten Mindestwert. Im Gefüge ist auch unter der Zunderschicht keine Beeinträchtigung (z.B. Kornwachstum, Einformung des Perlits, Randentkohlung) festzustellen. Die Trägerkonstruktion kann also weiter verwendet werden.
Anhängerkupplung Schwingbruch kl Schwingbruch einer Anhängerkupplung
Schwingbruch durch einseitige Biegung. Die Anhängerkupplung wies nach jahrzentelangem harten Einsatz erhebliche Verschleißerscheinungen an der Kugel auf und hätte schon längst erneuert werden müssen. Am Bruchausgang lagen Scheuerstellen vor, wie sie beispielsweise durch ein Stahlseil verursacht werden konnten.
Schwingbruch AlSi9Cu3(Fe)-Sandguss kl Schwingbruch in AlSi9Cu3(Fe)-Sandguss
Das Sandguss-Bauteil aus AlSi9Cu3(Fe) (Prototyp) ist im Test gebrochen, mehrere separate Schwingungsrisse gingen von Lunkern und Gasblasen aus. Ungewöhnlicher Schwingbruch ohne Schwingstreifen, aber deutlicher Unterschied zum (meist duktilen) Restgewaltbruch.
Tauchrohr Zementindustrie kl Tauchrohr aus der Zementindustrie
Das Rohr aus 1.4740 mod. (weniger C, mehr Cr) wurde massiv aufgestickt. Im gesamten Querschnitt haben sich Aluminium- und Chromnitride gebildet. Nahe der Oberfläche wurden primäre Chromkarbide
erst in Chromnitrid Cr2N, dann in das stickstoffreichere CrN umgewandelt. Direkt unter der Oberfläche wurden die Chromnitride schließlich zugunsten von Oxidation und Sulfidierung aufgelöst. Silizium und Chrom werden bevorzugt oxidiert.
Haerteriss Schraube kl Wärmebehandlungsfehler an einer Schraube
Befund: Härteanriss. Lokal begrenzte Verzunderung und Entkohlung der Bruchfläche im oberflächennahen Bereich.
WEA 1 kl WEA White Etching Area
Diese nicht anätzbaren weißen Schichten bestehen aus tetragonalem (also nicht angelassenem) Martensit und werden auch als Schleifbrand bezeichnet. Diese Zonen treten auch bei Wälzlagern auf, gerne in unmittelbarer Nähe von oxidischen Einschlüssen. Ursachen für diese Zone können sein:
Schleifbrand, zu hohe Flächenpressung, durchrutschender Lagersitz, aneinanderscheuerndes Drahtseil ("siehe FB neu"). Mit unserem Nanoindenter sind wir in der Lage, die Härte dieser Zone zu quantifizieren.

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